Wie liest man Tarotkarten?
Ein leistungsstarker Leitfaden für Anfänger mit Kartenbedeutungen, Entfaltungsreihenfolge und Symbolbeziehungen.
Kartenlesen heißt sehen lernen
Schauen Sie sich beim Lesen einer Tarotkarte zunächst das Bild an. Wohin wird die Figur gedreht, ist die Szene offen oder geschlossen, gibt es Bewegung oder Warten auf der Karte, sind die Farben warm oder kalt? Dabei handelt es sich nicht um Ornamente, sondern um das erste Interpretationsmaterial.
Dann kommen die technischen Informationen der Karte: Handelt es sich um eine Große oder Kleine Arkana, aus welcher Serie, welche Nummer, an welcher Position? Wenn visuelle Intuition und technisches Wissen zusammenarbeiten, findet die Karte ihre wahre Bedeutung.
Serien klassifizieren den Alltag
Pokale repräsentieren meist den Bereich Emotion, Beziehung und Engagement; Schwerter stehen für Gedanken, Kommunikation und mentale Spannung; Zauberstäbe stehen für Verlangen, Taten und Mut; Talismane hingegen repräsentieren Geld, Körper, Arbeit und konkrete Ergebnisse.
Diese Unterscheidung ist für den Anfänger sehr nützlich. Selbst wenn Sie sich nicht an den Namen der Karte erinnern, werden Sie anhand der Serie erkennen, in welchen Bereich das Problem fällt. Die zunehmende Verbreitung von Schwertkarten in der Liebesfrage deutet möglicherweise darauf hin, dass eher Nachdenken und Gespräche als Emotionen nötig sind.
Zahlen geben den Rhythmus der Karte vor
Asse stehen für Anfang und Potenzial, Zweien für Auswahl und Ausgeglichenheit, Dreien für Entwicklung, Vieren für Struktur, Fünfen für Spannung, Sechsen für Erholung, Siebenen für Prüfung, Achter für Aktion, Neunen für Reifung und Zehner für das Gefühl der Vollendung.
Diese einfache Zahlensprache erleichtert das Auswendiglernen der Karten. Die Fünf der Kelche und die Fünf der Pentakel beschreiben unterschiedliche Bereiche, aber in beiden herrscht ein Gefühl von Verlust und Belastung. Die Reihe gibt das Feld und die Zahl den Rhythmus vor.
Karten bilden nebeneinander Sätze
Eine einzelne Karte ist wie ein Wort; Drei Karten bilden einen kurzen Satz. Wenn zum Beispiel die Zwei der Schwerter, die Sechs der Kelche und die Sonne zusammenkommen, können die Themen unausgesprochene Entscheidung, Gefühle aus der Vergangenheit und das Streben nach einem klareren Ergebnis zusammenkommen.
Anstatt die Karten einzeln zu lesen und zu belassen, ist es daher notwendig, den Übergang zwischen ihnen zu betrachten. Eine Karte kann eine andere Karte weicher machen, schärfer machen oder deren Richtung ändern.
Lesereihenfolge
Verwenden Sie zunächst diese Reihenfolge: Schreiben Sie zuerst die Frage, identifizieren Sie dann drei Schlüsselwörter, ohne die Karten anzusehen, notieren Sie den ersten Eindruck jeder Karte, wenn Sie die Karten öffnen, und überprüfen Sie zuletzt die klassischen Bedeutungen. Auf diese Weise nutzen Sie sowohl Ihre eigene Intuition als auch traditionelles Wissen.
Schreiben Sie am Ende jeder Lektüre eine Zusammenfassung mit einem Satz: „Was hat mir diese Erklärung klar gemacht?“ Wenn der Satz unklar ist, vereinfachen Sie die Frage, anstatt die Karten neu zu interpretieren.
Themen, die nebenbei gelesen werden können
Tarot-Ausbreitung, Einzelkartenziehen, Kartenkombination und Konzepte zum Lesen von Symbolen stärken die Kartenlesefähigkeiten. Auf der Traumseite helfen Seiten wie „Von einem Buch träumen“ und „Von einem Licht träumen“ dabei, zu verstehen, wie Symbole im visuellen Gedächtnis funktionieren.